Da Martina lernen musste/wollte, habe ich mich entschlossen mich einer Spontantour ins Lötschental anzuschliessen, wobei die Zugfahrt länger dauerte als die eigentliche Tour, jedoch konnte ich so einen menschenleeren Konkordiaplatz geniessen. Mit dem Zug/Züglein aufs Jungfrau-Joch fuhren wir zum Konkordiaplatz ab, fellten dort an und liefen die knapp 6km zur Lötschenlücke. Dort fuhren wir dann direkt nach Blatten ab, wo es wieder auf die Heimreise ging. Das Wetter spielte mit und da die Tour durch das eindrückliche Aletschgebiet führte, bleibt sie in guter Erinnerung.
VS
Dorénaz – Klettergarten
Von Freitag bis Sonntag war ich, Martina, bei schönstem Wetter in der Kletterhalle Magnet am Tourenleiterkurs Sportklettern SAC. Im Nachhinein bin ich froh, dass schönes Wetter war, somit hatten wir die Halle fast für uns alleine. Der Kurs war super spannend und lehrreich.
Um doch noch etwas an den Felsen zu kommen und die Sonne zu geniessen spielte Dominik Taxidienst und holte mich und Rachel am Sonntag-Nachmittag in der Kletterhalle ab. Zusammen fuhren wir nach Collogens, wo wir auf dem Campingplatz bereits erwartet wurden.
Am Pfingstmontag kletterten wir in Dorénaz, im Sektor Dalles du Vaudois. Der Klettergarten liegt direkt an der Strasse und macht den Zustieg sehr bequem. Die Kletterei am Gneis ist abwechslungsreich, die Schlüsselstellen der Routen sind gut abgesichert, die Hakenabstände ansonsten jedoch eher weit. Der Klettergarten liegt den gesamten Morgen im Schatten. Sobald die Sonne an den Felsen schien, wurde es jedoch immer wärmer und nach 15:00 zu heiss um noch klettern zu wollen.
Spitzhorli – Neujahresskitour
MIR WÜNSCHED EUI ALLNE EN GUETE START IS NEUE JAHR.
Mit dem Auto fuhren wir zum Simplon Hospiz, wo unsere Tour startete. Es waren keine Spontanlawinenabgänge zu sehen, sowie liegt die Steilheit der geplanten Tour unter 30°. Somit stand unserem ersten Gipfel im 2012 nichts im Weg, trotz erhöhter Lawinengefahr.
Losmarschiert sind wir bei durchzogenem Himmel. Leicht ansteigend und gemültich geht es Richung P. 2189, wo wir unsere erste kurze Pause machen. Lagebesprechung und spannende Informationen von Julian über den weiteren Routenverlauf, sowie der aktuellen Schneesituation. Der Rücken Richtung P. 2248 ist abgeblasen und stellt somit keine ‘Gefahr’ dar, in den Mulden sind jedoch Treibschneeansammlungen auszumachen, welche zu meiden sind. Eine Gruppe ist vor uns unterwegs und hat eine gute Spur angelegt. Totzdem steigen wir mit einem Entlastungsabstand über den Rücken. Das Wetter wird zunehmend schlechter und nebliger. Auf dem Plateau angekommen, windet es stark und es ist nichts mehr zu sehen. Zum Glück können wir Julian’s blauer Regenjacke folgen. Beim Wegweiser Undre Rossusee (P. 2470) machen wir einen kurzen Mittagsrast. Von hier aus laufen wir weiter Richtung Gipfel, immernoch durch…
Rothwald – Schneegestöber zum Jahresende
Aufgrund des schlechten Wetters und des vielen Schnees auf der Strasse entschied sich Julian heute für einen Freeridetag im nahegelegenen Skigebiet Rothwald. Dies war in 10 Minuten Fussmarsch von unserem Hotel erreichbar. Obwohl es nur einen Skilift gab, fanden wir genügend interessante Abfahrten. Diese waren allesamt durch den Wald. Martina hat zum Glück keine Tanne geküsst, ist dafür umso öfter im knietiefen Schnee steckengeblieben. Trotz Julians Tips und Tricks (nach vorne liegen, das Schienbein spüren) wollte es mit meinen Tiefschneekünsten nicht so richtig klappen. Übung macht den Meister, so hoffe ich es zumindest. Spass hat es auf jeden Fall gemacht
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Mit dabei waren: Julian Wyrsch (Bergführer), Res, Simon, Christine, Lutz und Monika
Hohture – Skitour
Wie letzten Silvester verbrachten wir auch dieses Jahresende in den Bergen. Unfallfrei, jedoch bei ziemlich schlechtem Wetter. Unsere Basis war das Hotel Ganterwald in Rothwald, von welchem aus Skitouren im Simplongebiet geplant waren. Unterwegs waren wir mit Bergpunkt.
Am Freitag um sechs Uhr fuhren wir los in Richtung Wallis. Die Strassenverhältnisse waren, durch die Schneefälle der Nacht, ziemlich glitschig, dennoch kamen wir gut voran und waren um 9:45 bei unserem Treffpunkt im Hotel Ganterwald angekommen. Nachdem wir die Gruppe kennengelernt hatten, machten wir uns auf den Weg auf unsere erste Tour.
Dem Waldweg hinter dem Hotel folgend kamen wir zur Obri-Egge, wo wir nach Osten abbogen um den Aufstieg zum Hohture zu starten. Da das Wetter wie erwähnt sich nicht von der guten Seite zeigte, brachen wir, nachdem uns der kalte Wind um die Ohren pfiff, den Aufstieg auf dem Rücken ab. Um den schönen Neuschnee trotzdem zu geniessen, entschieden wir uns für einen Gegenaufstieg und fuhren so über eine Alp parallel zur Wasealp ab.
Nach einem Kaffe auf der Wasealp genossen wir erneut den pulvrigen
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