Dank Andreas waren wir alle rechtzeitig beim Frühstück. Ich habe den Wecker auf jeden Fall nicht gehört und bin erst aufgewacht, als das Licht in unserem Zimmer angeschaltet wurde.
Die erste Stunde sind wir im Dunkeln auf dem Hüttenweg marschiert. Angekommen beim Gletscher zogen wir unsere Steigeisen und den Klettergurt an. Weiter ging es in der Dämmerung auf dem Alphubelgletscher. Um auf den Mellichgletscher zu gelangen muss etwa 200 Meter über einen schmalen, gerölligen Trampelpfad abgestiegen werden. Sanft steigend geht es weiter auf dem Gletscher Richtung Allalinpass. Ab etwa 3300 MüM ist der Gletscher schneebedeckt. Ich weiss im ersten Moment nie so richtig, ob ich nun wegen des weichen Schnees eingesunken bin oder ob ich auf einer Spalte stehe. Glücklicherweise wurde ich von den Spalten verschont, nur einmal musste ich einen Umweg gehen. Jedoch steckt fast jeder mal bis zum Knie in einem Loch.
Inzwischen ist das Wetter schlechter geworden und der Wind bläst stark, somit gehen wir nach einer sehr kurzen Pause rasch weiter. Der Weg vom Pass auf den Allalingletscher ist aper und weist viele Spalten auf. Da…