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Aug 12, 2011

TMB Tag 5: Croix du Bonhomme – Refugio Elisabetta

Gestärkt mit frischem Brot zum Frühstück geht es hinauf zum Col de Fours, dem höchsten Punkt der Rundwanderung. Der Abstieg ist  zuerst steil und geröllig bis er durch Wiesen über Ville des Glacier zum Talgrund geht. Dort angekommen, im Refugio Mottet, essen wir zu Mittag. Weiter geht es in grossen Schleifen über Alpweiden, hinauf auf den nächsten Pass, dem Col de la Seigne. Hier kennzeichnet eine grosse Steinpyramide die Grenze zwischen Frankreich und Italien. Wie meistens über die Pässe ist es auch hier sehr windig und wir suchen uns ein windstilles Plätzchen für einen kurzen Rast. Nach einem weiteren Abstieg gelangen wir zu unserer Unterkunft, dem Refugio Elisabetta. Wir sind in Italien und Kaffee ist wieder so richtig geniessbar, der Cappucino sehr lecker.

Die Aussicht vom Refugio ist einmalig, vor allem der Aiguille Noire de Peutery (dessen Grat) hat mich fasziniert.

Das Wetter war den ganzen Tag unsicher und bewölkt, kurz nach unserer Ankunft beginnt es zu regnen, jedoch nur für etwa eine Stunde.

Mein Knöchel ist geschwollen und meine Knie schmerzen ein wenig, ich hoffe, dass sich das über…

Aug 12, 2011

Allalinhorn

Um uns für das Nadelhorn richtig zu aklimatisieren, entschieden Dani, Iris und ich einen Tag früher nach Saas-Fee zu fahren. Um auch wirklich in die Höhe zu gelangen, setzten wir uns das Allalinhorn als Ziel.

Frühmorgens um 5:32 verliess der Zug Dübendorf Richtung Zürich. Von Zürich ging es weiter, zum Glück mit Kaffee, nach Visp und danach via Postauto nach Saas-Fee. Die Bergbahn brachte uns schnell und schweissfrei auf den Mittel Allalin. Die Normalroute des Allalinhorn ist im Alpinführer als “L” eingestuft und der Berg gilt als einer der einfachsten 4000er. Schnell sahen wir, dass dieser Umstand viele Menschen anlockt, jedoch hatten wir das Glück, dass die örtlichen Alpineguides die erste Bergfahrt nehmen. Wir mit unserer “Anreise” waren zwangsläufig ein bisschen später unterwegs, was uns jedoch glücklicherweise einen einsamen Gipfel bescherte.

Die Normalroute, die Verhältnisse an diesem Tag waren optimal und die Spur extrem gut ausgetreten, quert die Skilifte und steigt dann zum Punkt 3826 hoch. Danach ersteigt man die Westflanke um den Gipfelaufbau Richtung Süden zu umgehen um danach auf den flachen Gipfelgrat zu kommen. Die Aussicht war…

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