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Jul 31, 2011

Meiringen – Schillingsflüe

Wir verbrachten den Sonntag ein weiteres Mal im Klettergarten bei Meiringen. Diesmal mit Fotos :-) .

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Jul 29, 2011

Capanna Nimi – Cimetta (Locarno)

Von der Sonne geweckt sind wir um etwa 07.00 Uhr aufgestanden. Auf der Alp muss das Frühstück selber mitgebracht und gemacht werden, denn meistens sind Pietro und seine beiden Angestellten schon am melken und arbeiten.

Es gibt verschiedene Wanderwege nach Cimetta. Der schnellste ist ein rot-weisser Wanderweg. Wir entschieden uns jedoch auf den Pass di Nimi zu steigen und dort über den Grat zu wandern. Es ist meistens weglos, ab und zu hat es einen Trampelpfad, jedoch ist die Markierung durchwegs sehr gut. Um auf den Pizzo d’Organa zu gelangen verlässt man den Wanderweg und steigt weglos auf den Gipfel. Die Detour hat sich gelohnt, die Rundsicht ist atemberaubend.

Zurück auf dem blau-weissen Wanderweg gelangt man zu einer Lücke. Dort kann man nach Lavertezzo runtersteigen, weiter dem blau-weissen Wanderweg über den Pizzo di Corbella zum Madone folgen oder etwas absteigen und über den rot-weissen Wanderweg auf den Madone wandern. Wir entschieden uns für letztere Variante.

Auf dem Madone angekommen packten wir unser Mittagessen für einen ausgiebiegen Rast aus. Leider zogen schon bald wieder schwarze Wolken auf und man konnte beobachten,…

Jul 28, 2011

Maggia – Capanna Nimi

Treppensteigen im Maggiatal

Eigentlich wollten Andrea und ich eine Zweitagestour im Göschenertal machen. Aufgrund der Wettervorhersage entschieden wir uns jedoch kurzfristig für den Tessin. Trotz etwas längerem Anreiseweg hat sich die Alternative bewährt.

Mit dem Zug und Bus fuhren wir ins Maggiatal. In Maggia startet die Wanderung, zuerst geht es durch das Dorf, danach entlang von Rebgärten bis zur Kapelle. Von dort geht es Zick Zack über endlos scheinende Treppen hoch zur Alp Aiarlo di Dentro. Wenn man diese erreicht hat dauert es noch etwa eine Stunde um zur Alp Nimi zu gelangen. Dieser letzte Abschnitt ist spannender und abwechslungsreicher, jedoch hatten wir keine Zeit um es zu geniessen da der Himmel zunehmend düsterer wurde. Glücklicherweise sind wir vor dem Gewitter auf der Alp angekommen.

Die Alp Nimi wird seit Jahren von Pietro Zanelli bewirtet. Er hat über 100 Geissen, einen Hirtenhund, Hühner, ein Pferd, ein Esel und zwei Wollschweine. Die Unterkunft ist sehr einfach und rustikal, jedoch gemütlich. Der selbstgemachte Geissenkäse schmeckte mir so gut, dass ich 1/2 Kilo kaufte, obwohl ich diesen die gesamte weitere Wanderung mittragen musste.

Am…

Jul 22, 2011

Châteauvert

Von Samstag bis Freitag verweilten wir in der Nähe von Châteauvert. Dank Andi konnten wir auf einer Landparzelle direkt am Fluss wild campieren. Das Klettergebiet war innerhalb von vier Minuten mit dem Fahrrad erreichbar.

Im Mai war ich bereits eine Woche in diesem Klettergebiet unterwegs, somit kannte ich bereits einige Routen. Dies stellte sich als sehr hilfreich heraus, da wir zu Beginn kein Topo hatten. Im Sommer wird es in diesem Tal sehr heiss und deshalb sind Dominik und ich früh aufgestanden, um noch ‘kühlen’ Fels unter die Finger zu bekommen. Es fanden sich immer ein paar Routen, welche im Schatten lagen, jedoch musste man den Klettertag ziemlich planen, wenn man eine bestimmte Route klettern wollte. Zu unserem Glück hat es wegen dem Mistrals immer stark gewindet, ansonsten wäre es zu heiss gewesen.

Das Klettergebiet von Châteauvert (Vallon Sourn / Rochers de Bagaredes) ist nach unserem Geschmack. Die meisten Routen sind steil, lang und athletisch. Der Zustieg ist selten länger als fünf Minuten und die Stadt Correns hat Sanitäranlagen aufgestellt. Für Kletterer des 6. franz. Grad ist das Gebiet ein…

Jul 15, 2011

Verdonschlucht

Am Mittwoch fuhren wir im verregneten Dübendorf Richtung Süden los. Da wir spät gestartet sind, übernachteten wir vor Grenoble auf einer Autobahnraststätte. In Verdon angekommen sind etwa um die Mittagszeit, somit machten wir uns gleich auf die Suche nach kletterbarem Felsen.

Beim Studium des Kletterführers in der Schweiz wurde mir schon bewusst, dass Klettern in Verdon nicht so einfach ist. Meistens wird zuerst über dir Route abgeseilt und danach wieder hochgeklettert. Ja, man (und frau) muss wieder nach oben kommen, denn sonst gibt es einen sehr langen Spaziergang durch die Schlucht. Im Führer sind auch einige Klettergärten aufgeführt. Mit einem von denen wollten wir beginnen uns an den Fels zu gewöhnen. Schon mal im voraus: Beide Klettergärten (Vallon d’Estay ,Col d’Ayen) waren leider gar nicht nach unserem Geschmack. Kurze und “extrem gut eingekletterte” Routen :-( .

Am Donnerstagabend trafen wir uns, wie abgemacht, mit Andi und Thomas in La Palaud sur Verdon. Unsere Idee war es,  von den Verdonkenntnissen der Beiden zu profitieren. Leider waren sie nicht (mehr) motiviert in Verdon zu klettern. Als wir am…

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